Shishas

Shishas sind Wasserpfeifen, die ihren Ursprung vermutlich in Indien oder Persien haben. In Shishas wird der Rauch des Tabaks, der mit verschiedenen Aromen versetzt ist, durch ein mit Wasser gefülltes Gefäß geleitet und dann inhaliert. Heute sind Shishas auch in Europa weit verbreitet.

Der Tabak in Shishas

Der Tabak in Shishas unterscheidet sich vom herkömmlichen Tabak in Pfeifen, Zigarren oder Zigaretten. Es handelt sich um einen befeuchteten Tabak, der aus Rohtabak, Melasse und Glycerin besteht. Der Tabak ist zusätzlich mit verschiedenen Aromastoffen versehen. Meist werden dabei Aromen von Lakritze, Kirsche, Orange oder Minze verwendet. Immer wieder werden jedoch neue Geschmacksrichtungen kombiniert. Im Nahen Osten werden die Wasserpfeifen auch mit nicht aromatisiertem Tabak genossen. Produziert wird der Tabak für Shishas von derzeit rund dreißig Produzenten, die sich vor allem im arabischen Raum befinden.

Shishas in Deutschland

In Deutschland wurde das Rauchen von Shishas erst nach der Jahrtausendwende populär. Vor allem Jugendliche und junge Menschen frönen diesem Tabakgenuss. Mittlerweile haben im ganzen Land Shisha-Bars oder entsprechende Cafés ihre Pforten geöffnet. Allerdings genießen diese Lokale einen eher fragwürdigen Ruf. Da die Shishas enorme Mengen an Kohlenmonoxid freisetzen, müssen die Lokale auch über geeignete Belüftungsanlagen verfügen. Ansonsten kann es in Extremfällen zu schweren Kohlenmonoxidvergiftungen kommen.

Wasserpfeifen können heute auch in Deutschland in zahlreichen Läden gekauft werden. Außerdem bieten einige Online-Shops diese Wasserpfeifen an. Das Rauchen von Shishas ist eine kulturelle Sitte, die in vielen Ländern des Nahen Ostens und auch in Indien praktiziert wird. Shishas sind Teil einer Kultur. Dennoch ist auch der Konsum dieses Tabakproduktes gesundheitsschädlich.

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