Der Tabakkonsum aus kultureller Sicht

Der Konsum von Tabakprodukten stellt ein kulturelles Phänomen dar. Seit Jahrhunderten wird geraucht, geschnupft oder gekaut. Das Rauchen ist und bleibt ein gesellschaftliches Phänomen.

Die Entwicklung des Tabakkonsums

Der Tabakkonsum galt im 18. Jahrhundert noch als Luxuserscheinung. Nur wohlhabende Menschen konnten es sich leisten, eine Zigarre zu rauchen. Das Rauchen war ein Ausdruck für den sozialen und finanziellen Wohlstand. Später entwickelten sich das Rauchen und der Tabakkonsum jedoch zur Massengewohnheit.

Mit dem Genuss von Tabakprodukten wird auch heute noch Wohlbefinden, Entspannung und Ruhe vermittelt. Junge Menschen greifen zur Zigarette, um dadurch ihren Übergang in das Erwachsenenalter zu symbolisieren. Außerdem wird Rauchen auch heute noch gesellschaftliche weitgehend toleriert.

Kritiker betrachten das Rauchen jedoch als größte Epidemie der vergangenen Jahrhunderte. Das Rauchverhalten ist noch immer durch anthropologische, politische, ökonomische und soziale Gegebenheiten fest in unserer Gesellschaft verankert. Gefahren, die mit dem Genuss von Tabakprodukten verbunden sind, werden meist nur in Form von Statistiken dargestellt. Eine statistische Gefahr tritt jedoch nicht in allen Fällen ein. Dieses Phänomen der kognitiven Dissonanz begleitet jeden Raucher. Schließlich gibt es auch Raucher, die über 100 Jahre alt geworden sind. Auch berühmte Persönlichkeiten waren teilweise starke Raucher.

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